AKW-Unfall im Jahr von Tschernobyl, nicht in Tschernobyl

…sondern in Deutschland.

Ich wünschte ich würde, nachdem ich mich ca. vier Monate nicht mehr gemeldet habe, etwas positives bringen. Das Video, auf welches ich in diesem Beitrag hinweise, musste ich heute nach dem Schauen jedoch sofort ins Grübelstübchen einstellen. Eigentlich wäre ich noch ein paar Tage, höchstens eineinhalb Monate inaktiv geblieben, doch allmählich wecke ich aus meiner Inaktivität auf. Sei es drum, dass eben diese schlechte Neuigkeit der Auslöser dafür ist. Sie hat mich auf jeden Fall kalt erwischt, da ich von diesem Unfall bisher nichts gehört habe.

Wo ist die höchste aufgezeichnete Konzentration an Leukämieerkrankungen in der Welt anzutreffen? In Deutschland (zum Zeitpunkt der Doku).

Wo hat es 1986 einen Atomkraftwerkunfall gegeben? Im AKW Tschernobyl nahe der Stadt Propjat und… in Deutschland.

Es handelt sich um die Gemeinde Tespe, in der 16 Kinder an Leukämie erkrankten und um das AKW Krümmel in der Nähe der Gemeinde Geesthacht. Augenzeugen von dem Unfall und Wissenschaftler, welche die radioaktiven Werte bestätigen, sowie deutsche Politiker und Behörden welche vorgeben, andere Ergebnisse zu haben, inklusive von den Grünen, kommen in diesen Auszügen einer im ZDF ausgestrahlten Doku zu Wort.

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6 Antworten zu AKW-Unfall im Jahr von Tschernobyl, nicht in Tschernobyl

  1. giskoe schreibt:

    Hat dies auf giskoes gedanken rebloggt.

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  2. oekobeobachter schreibt:

    Ja, wir haben damals hier in Deutschland bei Bekannten u. Nachbarn i.d. Gärten oberste Erdschichten entfernt u. Schuhe vor den Haustüren abgestellt. Bleibende Erinnerungen des oekobeobachters

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    • karolwojci schreibt:

      Das ist echt der Wahnsinn, wie man etwas so dermaßen verschleiern kann. Ich hab in meinem Bekanntenkreis ein wenig rumgefragt und kaum einer wusste von dem Vorfall. Da bündelt sich das gesamte Interesse auf die großen internationalen Ereignisse wie Tschernobyl, und man weiß selbst nicht was im eigenen Garten vor sich geht.
      War das Umgraben damals in der Nähe von Krümmel oder gehts um einen anderen Vorfall?

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  3. sascha313 schreibt:

    Die Stadt „Propjat“ heißt in Wirklichkeit „Pripjat“(russ. Припять) und war der Wohnort für die Arbeiter des Atomkraftwerks und die benachbarte Industrie. Soweit so gut. Doch wie Wissenschaftler nachweisen konnten, war der Atomunfall kein Zufall, sondern ein geplanter Sabotageakt: https://sascha313.wordpress.com/2014/10/22/krawtschuk-die-tragodie-von-tschernobyl-war-geplant/

    Und angesichts der ständigen Lügen der Atomlobby, die etwa eine Million Euro täglich an einem der abgeschriebenen Atomkraftwerke verdienen und sich einen Dreck um die Folgen scheren (siehe: Süddeutsche Zeitung, 15.03.2011), ist es nicht verwunderlich, wenn solche Katastrophen verheimlicht werden!

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