Ohne Hilfe der USA hätte es keinen Staatsstreich gegeben

Ein Interview mit dem weggeputschten Premiersminister der Ukraine auf die Ereignisse vor, während und nach dem Maidan (2013) ist informativer als sämtliche Berichte der ARD und ZDF aus den letzten 3 Jahren zu dem Thema, auch wenn man seine Aussagen kritisch betrachten muss. Ich habe die Ereignisse in der Ukraine damals sehr genau beobachtet, die Schilderungen von Asarow enthielten beim Lesen des Artikels trotzdem viel neues aus einem anderen Blickwinkel.

„“Ohne Hilfe der USA hätte es keinen Staatsstreich gegeben“ – Ein Gespräch mit dem früheren ukrainischen Premierminister Nikolai Janowitsch Asarow

Vor drei Jahren begannen in Kiew die ersten Proteste, aus denen sich der sogenannte „Euromaidan“ und letztlich eine große geopolitische Ost-West-Krise entwickelte. Premierminister der damaligen Ukraine war Nikolai Asarow. Vier Jahre lang war er Regierungschef – und damit der am längsten regierende Premierminister der unabhängigen Ukraine – bis zu seinem Rücktritt Ende Januar 2014. Asarow lebt heute in Moskau und erarbeitet politische Vorschläge für die Zukunft des Landes in einem „Kommitee zur Rettung der Ukraine“, das in Opposition zur derzeitigen Regierung in Kiew steht. Das Interview wurde über den Online-Telefondienst „Skype“ geführt. Über die Gründe für die Ablehnung des EU-Assoziierungsabkommens, über westlichen Druck hinter den Kulissen des Maidan und über die Zukunft der Ukraine sprach Stefan Korinth mit ihm für Telepolis.“

Telepolis vom 21.11.2016 (anklicken)

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Nikolai Asarow in der Zeit als ukrainischer Premierminister, übernommen aus: http://www.heise.de/tp/features/Ohne-Hilfe-der-USA-haette-es-keinen-Staatsstreich-gegeben-3492309.html

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Protestierende in Kiew am 18. Februar 2014. Bild: Mstyslav Chernov/CC-BY-SA-3.0 , übernommen aus: http://www.heise.de/tp/features/Ohne-Hilfe-der-USA-haette-es-keinen-Staatsstreich-gegeben-3492309.html

 

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2 Antworten zu Ohne Hilfe der USA hätte es keinen Staatsstreich gegeben

  1. brandy99 schreibt:

    Auch unser künftiger Präsident hat sich da leider eingemischt.

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    • karolwojci schreibt:

      Das stimmt allerdings. An dem Tag als die Gewalt losging hatte er noch unterschrieben, bei vorgezogenen Neuwahlen zu helfen. Als die Regierungsgebäude besetzt wurden, konnte er sich an nichts mehr erinnern genauso wie sein polnischer und französischer Kollege…

      Gefällt 2 Personen

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